Da soll nochmal einer sagen, dass in den asiatischen Ländern alles nur larifari gehandhabt wird und keine Rücksicht auf gewisse Sicherheiten genommen wird. Pah! Auch bei meinem zweiten River Rafting gab es eine ordentliche und verständliche Einweisung samt Schwimmweste, Schutzhelm und begleitende Kajaks. Das Wichtigste folgte jedoch, als wir im Boot saßen. Unser Guide erklärte uns die beiden Kommandos Boom boom und High Five. Boom boom bedeutete, dass wir uns einer extremen Stromschnelle näherten und wir uns zum Schutz einfach in das Bootinnere fallen lassen sollten. Sobald wir diese gut überstanden hätten, könnten wir das mit einem Paddel High Five bejubeln. Dazu sollte es aber nicht kommen, denn nicht nur für viele von uns war es das erste Mal, sondern auch für unseren Guide und Steuermann.

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Zum Scheitern verurteilt schien die Devise, doch ich fand das gar nicht schlimm. So hatte ich erst bei meinem letzen Raftingtrip gemerkt wie viel witziger es doch ist wie ein Tischtennisball von Felsen zu Felsen zu rammen. Doch dieses Mal war alles anders. Der Fluß war schmaler, er führte weniger Wasser und war trotzdem viel aufbrausender. Die Stromschnellen waren auf einmal unerwartet vor uns, enorm rasant und so schnell, wie sie gekommen waren auch wieder verschwunden. Wir setzten öfter mal auf den Felsen auf und wippten alle gleichzeitig im Schlauchboot, bis wir zur nächsten Sandbank rutschten. Oder wir knallten einfach mit solch einer Wucht gegen einen Felsen, so dass einige von uns Landratten von Board fielen. Aber was versuche ich eigentlich schon wieder das unbeschreibliche zu beschreiben. Ich kann es euch doch einfach zeigen.

 

Nach Gopeng sind wir übrigens mit dem Bus und Minivan gekommen. Der Bus fuhr uns für 20 Ringgit (ca. 5 Euro) von Kuala Lumpur ins 200 Kilometer entfernte Ipoh. Am Busbahnhof in Ipoh wurden wir dann von der riverbug.asia Crew eingesammelt und ins Camp an den Fluss gefahren. Nach den drei Stunden Busfahrt und einem Speed-Sightseeing-Tag in Kuala Lumpur knurrte uns ordentlich der Magen.
Glücklicher Weise fragten wir vor dem Fahrtantritt nach Gopeng, ob es in der Nähe der Unterkunft eine Möglichkeit zum Einkaufen oder Essen gehen gab. Denn diese gab es eben nicht. Die Ulu River Lodge liegt nämlich mitten im Dschungel. Und zwar so weit im Dschungel, dass die nächste größere Straße etwa zwanzig Autominuten entfernt ist. Willkommen im nirgendwo.
Also hielten wir unterwegs in einem chinesischen Restaurant und kauften ein paar Speisen zum Mitnehmen.

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Das sollten auch die einzigen Lebensmittel sein, die wir für unseren Aufenthalt in Gopeng benötigten, denn im Naturreservat wurden wir fürstlich bewirtet. Direkt nach dem Frühstück des Folgetages startete unsere Raftingtour.

Als wir vom …

 

FORSETZUNG FOLGT
beim nächsten Mal samt Video zum Waterfall Abseiling.

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frisch gebloggt am 26. September um 22:32 Uhr thailändischer Zeit.

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Ich bin Steven, 29 Jahre alt und der Autor dieses Blogs Reisen, Nachhaltigkeit und spannende Erlebnisse in der Natur. Schön, dass du hier bist. Für Lob oder Kritik nutze gerne die Kommentarfunktion oder verbinde dich mit mir auf Facebook oder Twitter.

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