Nach drei super tollen Wochen habe ich Japan am 23. August in Richtung Taiwan verlassen. Noch nie war ich so lange in einem fremden Land und selten habe ich mich so pudelwohl gefühlt. Japan macht einfach auf allen Ebenen unglaublichen Spaß: in der Stadt, den Bergen, am Meer oder an einem der vielen spirituellen Orte! Und genau aus diesem Grund möchte ich im folgenden meine TOP 35 Fakten, Erlebnisse und Kuriositäten aufführen, die in den letzten Posts keinen Platz gefunden haben, aber trotzdem erwähnenswert sind! Es ist also ein kleiner Nachruf an Japan, denn Liebe ist, wenn es Japan ist!

 

Japan ist, …

… wenn die Menschen schüchtern und neugierig zugleich sind und dich auf der Straße, im Restaurant und überall sonst grüßen oder in ein Gespräch verwickeln.

… wenn es überall sauber und ordentlich ist und beinahe nirgendwo Müll auf der Straße liegt, obwohl es nur alle 1-2 Kilometer einen Mülleimer gibt.

… wenn alles komplett durchorganisiert ist und dich menschliche Leitplanken durch den Bahnhof führen.

… wenn Polizisten Tag und Nacht an großen Ampelkreuzungen den Verkehr regeln, obwohl die Signalanlagen voll funktionstüchtig sind.

… wenn sich Fahrgäste am Bahnsteig hintereinander aufreihen, um nacheinander und geordnet einzusteigen.

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… wenn du selbst auf vollen Straßen nicht gerempelt wirst.

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… wenn die Jugend noch Respekt vor dem Alter hat.

… wenn du der einzige im Bus bist, der Fahrer ganz genau weiß an welcher Haltestelle du aussteigen musst und er trotzdem jede Station ansagt. Ordnung muss eben sein.

… wenn im Kaufhaus die Klimaanlage kälter eingestellt wird und folgerichtig der Schaufensterpuppe ein Pullover in lässiger Golfermanier auf die Schultern gelegt wird.

… wenn die Fußgängerampel auf rot schaltet und alle wie beim Stopptanz stehen bleiben und keiner versucht noch ein paar Meter näher an die Kreuzung zu kommen.

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… wenn eine weit über 80-jährige Frau aus dem Erdgeschoss ihrer Wohnung stampft, um fünf Laubblätter vom Bürgersteig per Hand aufzuheben und in den Müll zu werfen.

… wenn sich dafür entschuldigt wird, dass man kein Deutsch oder Englisch spricht, obwohl der Gegenüber der Ausländer ist.

… wenn du im Restaurant ein Essen geschenkt bekommst oder vom Personal auf ein Bier eingeladen wirst.

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… wenn Lebensmittel noch mit Respekt und Liebe behandelt werden.

… wenn du überall sicherer bist als in den eigenen vier Wänden.

… wenn eine Gruppe von vier japanischen Jugendlichen einen Touristen aus Barcelona zum Hostel bringt.

… wenn du im Supermarkt nach einem Produkt fragst und du nicht zu hören bekommst „Musste ma die Ogen uffmachen.“, sondern du hingebracht wirst und beim Kauf von ganz simplen Produkten, wie Taschentüchern, beraten wirst.

… wenn du gerade mit dem Selbstauslöser hantierst und jemand einfach deine Kamera nimmt und von dir ein Bild macht.

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… wenn öffentliche Verkehrsmittel zu 99% pünktlich sind und selbst die High Speed Züge im 5-Minuten Takt fahren.

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… wenn jedermann süchtig nach Technik ist.

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… wenn du überall ein Nickerchen machen kannst.

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… wenn du in Großstädten plötzlich idyllische Seen, Tempel oder Parks entdeckst.

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… wenn vieles mit Humor gesehen wird.

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… wenn Plastiknachbildungen von Speisen in den Schaufenstern der Restaurants deinen Appetit anregen sollen.

… wenn Qualität an oberster Stelle steht.

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… wenn vom Pariser Eiffelturm (vgl. Tokyo Tower) bis zum Deutschen Schwarzbrot alles kopiert werden kann. Und das auch noch sehr gut.

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… wenn es an jeder Ecke die besten Speisen gibt.

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… wenn alle im Team etwas bewegen.

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… wenn sogar den Deutschen die japanischen Biere Asahi oder Kirin schmecken.

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… wenn jeder sich mal verläuft, verfährt oder nach dem rechten Weg schauen muss.

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…wenn nahezu jeder auf Mangas, Anime und Zeichentrickfiguren abfährt.

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… wenn Zug fahren noch teurer ist als in Deutschland, die Preise aber sonst auf europäischen Niveau liegen.

… wenn im ganzen Land Getränkeautomaten zu moderaten Preisen stehen.

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… wenn du selbst nach ausgezeichnetem Speisen und Service kein Trinkgeld geben kannst, da es einfach nicht angenommen wird.

… wenn du dir wünschst, hier einfach für immer zu bleiben.

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… wenn ich diesen Artikel am Bahnhof in Taipei schreibe, die Zeit vergesse und meinen Zug verpasse, weil ich schon wieder ins Schwärmen gekommen bin.

 

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frisch gebloggt am 26. August um 00:45 Uhr Taiwan Zeit.

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Autor

Ich bin Steven, 29 Jahre alt und der Autor dieses Blogs Reisen, Nachhaltigkeit und spannende Erlebnisse in der Natur. Schön, dass du hier bist. Für Lob oder Kritik nutze gerne die Kommentarfunktion oder verbinde dich mit mir auf Facebook oder Twitter.

4 Comments

  1. Memories pur… Tokio, eine wunderbare, interessante Stadt mit faszinierenden Menschen… Du schreibst einfach toll.. Freu mich auf weitere Texte… :-)

  2. Marcus Richter Reply

    aber bitte nicht nach Japan auswandern… dann mach lieber Urlaub da oder so und fülle mit den Erlebnissen dein Blog… ;)

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