Brunnenprojekt

Endlich unser Spendenprojekt für einen Brunnenbau im Dorf Nandere (Uganda) ist online. Hilf jetzt Spenden für einen Brunnen im Dorf Nandere zu sammeln, in dem es besonders in der Trockenzeit nicht genug Wasser gibt, um alle Dorfbewohner zu versorgen!

Hintergrund

Einige Wochen habe ich mir darüber Gedanken gemacht, mit Father Joseph geskypt oder mit ihm auf Facebook geschrieben. Wir haben verschiedene Kostenvoranschläge bekommen und abgewogen. Noch während meiner Zeit in Uganda trafen wir uns mit drei Ingenieuren.
Denn eines war sofort klar: Ich wollte mehr tun. Ich wollte nicht nur als Volontär drei-vier Wochen anpacken, sehen wie tragisch alles ist und wieder verschwinden und nie wieder kommen.

Ich will helfen, denn ich finde es einfach unfair wie schlecht es den Menschen 8000 Kilometer südlich von uns geht. Wir leben auf einer Erde, in einer gemeinsamen Welt. Uns sollte es allen gleich gut oder gleich beschissen gehen. Und dabei sollte es ganz egal sein, ob wir in Berlin, Griechenland, Marokko oder Uganda leben.

Schon immer wollte ich mal ein größeres Projekt stemmen und helfen. Aber wo? Es gibt ja so viel Armut auf der Welt und so viele Anknüpfungspunkte. Beim Red Nose Day spenden und nicht wissen wo genau das Geld ankommt? Für Nepal spenden, ohne, dass ich das Land jemals gesehen habe und niemanden vor Ort kenne? Für welches Projekt? Für welchen Projektträger? Kommt das Geld an? Bringt meine Spende etwas?

Du kennst die Fragen sicher. Doch dieses Mal ist alles anders. Für mich und die Leser dieses Blogs jedenfalls. Während ich in Uganda war, habe ich einige Male berichtet:

Über Kampala, die Hauptstadt Ugandas beispielsweise oder über das Essen in Uganda. Ich habe über die Wichtigkeit von Wasser geschrieben und hatte dazu auf der Facebook-Seite auch ein Video. Meine heftig diskutierte Rede zu Motivation und Umweltschutz haben bis heute fast 1000 Menschen gelesen. In einem ersten kleinen Projekt, einem Fußballspiel in Uganda, hatte ich schon erste Unterstützer gefunden. Damals konnte ich gar nicht so viel viel Geld ausgeben, wir ihr mit rüberschicken wolltet. Ich war verblüfft und sehr erfreut.

Daher starten wir nun das nächste Level. Einer für alle, alle für einen und wir gemeinsam für das Dorf Nandere, weil wir wissen, dass der Brunnen dort gebraucht wird und weil wir wissen, dass das Geld ankommt.

Plan

Im Dorf selbst gibt es einen Brunnen, der aktuell fast 500 Menschen in zwei Schulen, einem Krankenhaus, einem Frauenverein und einer Pfarrerei versorgt. Dieser ist zwanzig bis dreißig Jahre alt und tröpfelt in der Trockenzeit nur noch vor sich hin. Das Wasser dieses Brunnens reicht nicht aus, um alle Menschen vor Ort zu versorgen. Ein zweiter Brunnen ist zwar vorhanden, aber komplett defekt. Daher muss ein neuer Brunnen gebaut werden.

Da Nandere auf einem kleinen Hügel liegt, bohren wir in etwa 300 Meter Entfernung am Fuße des Hügels. Hier wird sich ein Brunnen befinden, der mit einer Handpumpe und einer elektrischen Pumpe ausgestattet wird. Die Handpumpe macht eine Wasserentnahme vor Ort möglich und die elektrische Pumpe soll das Wasser direkt zum Dorf transportieren. Das Wasser soll die zwei Schulen, das Krankenhaus, den Frauenverein und die Pfarrerei versorgen.

Was wird genau gebaut:
– Brunnen in 300 Meter Entfernung samt Handpumpe und elektrischer Pumpe
– Rohrleitungen zum Dorf

Gesamtkosten: 6514,14 €.
Der Bau des Brunnens geschieht über: http://www.busogatrust.co.uk

Einen detaillierten Kostenvoranschlag auf Englisch findest du unter diesem Link http://bit.ly/kosten_nandere. Ich habe in diesem Kostenvoranschlag nur die Beträge in Euro ergänzt. Dabei habe ich einen Kurs von 3000 UGX = 1 Euro angesetzt. Das ist ein Kurs mit etwas Puffer. Da der Plan noch weitere Phasen vorsieht, könnten von eventuell überbleibendem Geld Wassertanks für das Dorf gekauft werden. Alles weitere dann zeitnah.

Hilfe

Aktuell bin ich in den abschließenden Gesprächen mit technik-ohne-grenzen.org. Technik ohne Grenzen e.V. wird in den nächsten Wochen (Stand: 20.08.2015) die Projektträgerschaft übernehmen. Damit wollen wir erreichen, dass alle Spender eine Spendenbescheinigung erhalten und wir unser Ziel schneller erreichen. Außerdem sorgt der ehrenamtliche Verein als Projektträger für mehr Glaubwürdigkeit als eine Privatperson und es wird dir möglich sein per Lastschriftverfahren zu spenden. Aktuell stehe nur ich als Privatperson hinter der Kampagne.

Wenn du noch hilfreiche Tipps oder Kontakte hast, schreib mir gerne an steven@funkloch.me.

Brunnenprojekt-Nandere - 1

Father Joseph und ich im März 2015

 

Und jetzt: Spenden, teilen, teilen!

Und nun, lieber Leser und lieber Freund liegt es an uns. Auf Facebook hat alleine mein privates Profil 707 Freunde. Spendet nur jeder 10 €, so haben wir unser Spendenziel überschritten. Das wäre großartig. Und mal ehrlich: Wie viel sind 10€? 3 Bier in der Kneipe? 1 Cocktail in der Bar? Ein kleines Abendessen im Restaurant? 2 Schachteln Zigaretten? Worauf kannst du einen Tag verzichten?

Neben deiner Spende, wünsche ich mir, dass du die Spendenseite weiter bekannt machst:

https://www.betterplace.org/de/projects/29529-wasser-ist-leben-ich-bitte-um-spenden-fur-einen-brunnen-in-nandere-uganda

Für die Bekanntmachung kannst du auch die Short-URL bit.ly/brunnen-nandere verwenden.

Teile diese Seite über Facebook, Twitter, E-Mail, Whats App und und und … und leite es an Freunde und Bekannte weiter!

 

Als Dankeschön gibt es für jeden Spender einen digitalen Fotoband meiner Reise nach Uganda. In der PDF wirst du meine liebsten 100 Bilder erhalten. Wenn du einige davon drucken oder für dich haben willst, schicke ich dir gerne die Originaldateien. Also, was sagst du? Das ist doch ein Anreiz, oder?

 

Nur gemeinsam werden wir es schaffen!

 

Ich danke dir!

Dein Steven

Autor

Ich bin Steven, 29 Jahre alt und der Autor dieses Blogs Reisen, Nachhaltigkeit und spannende Erlebnisse in der Natur. Schön, dass du hier bist. Für Lob oder Kritik nutze gerne die Kommentarfunktion oder verbinde dich mit mir auf Facebook oder Twitter.

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