Angst, Hass, Terror: Mit einem Blick in die Schlagzeilen wird mir Angst und Bange. Ich sehe die Rede eines offensichtlich geisteskranken in Dresden während ein blondierter Faschist seine Amtantrittsrede hält und der mächtigste Mann der Welt wird. Ein paar tausend Kilometer östlich demontiert ein anderer gerade die Grundsäulen der Demokratie in der Türkei.

Diese Aufzählung könnte beinahe unendlich weitergehen.
Aber überall wo Hass, Angst und Schrecken sind, gibt es auch Liebe.

Denn es gibt mindestens genauso viele Menschen, die an das Gute glauben. Und die dafür kämpfen. Schauen wir doch mal auf die tolle Dinge im Leben. Auf Dinge, die jeden Tag, jede Stunde, ja gar jede Minuten geschehen:

In jeder Minuten werden 252 Babys geboren, finden 59 Hochzeiten statt und werden 150.184 Geschenke gemacht. Fast zehn Mal so viele (über 1,5 Millionen!) Orgasmen gibt es pro Minute. Heidewitzka!

799 Euro geben die Menschen in Deutschland für wohltätige Zwecke aus.

Und 542 Milliarden Mal schlagen alle menschlichen Herzen pro Minute auf der ganzen Welt.

Lasst uns den milliardenfachen Herzschlag doch für die Liebe nutzen. Lasst uns mehr Glück und Freude mit unseren Mitmenschen teilen und die kleinen glücklichen Momente auskosten. Lasst uns Freude und gute Nachrichten teilen, wie diese hier:

 

goodnews

5 gute Nachrichten aus 2016

1. Myanmar hat sich von der Militärdiktatur befreit und hat einen zivilen Präsidenten gewählt hat.
2. Buckelwale sind nicht mehr vom Aussterben bedroht.
3. Dafür aber die Plastiktüten an deutschen Supermarktkassen.
4. Riesige Ozeannetze reinigen das Meer vom Plastik.
5. Und die Chinesen wollen den Handel mit Elfenbein beenden.

Die Welt ist nicht schlechter geworden. Wir sehen oftmals nur die negativen Seiten. Rücken wir das Gute wieder in den Vordergrund und lasst uns, wie Yvonne hier vorschlägt, mehr guten Nachrichten rausposaunen.

„Während sich Schlagzeilen oft auf das konzentrieren, was schiefläuft, wird die Welt in vielerlei Hinsicht besser. Die Menschen werden gesünder. Die Armut schrumpft. Das Wissen wird größer. Leute verbinden sich. Der technische Fortschritt bedeutet, dass Dein Leben deutlich besser sein sollte als unseres heute.“
Mark Zuckerberg, Brief an Tochter Max

 

Ich fange mit den guten Nachrichten an:
Warum ich vor genau einer Woche der glücklichste Mensch der Welt war

Spätestens seit den Filmen von „Flipper“ und „Free Willy“ liebe ich Delfine und Orcas. Die riesigen Meereslebewesen haben mich schon immer beeindruckt. Mal mochte ich Delfine mehr, mal eben die Orcas: Je nachdem welchen Film ich zuletzt gesehen hatte.
Natürlich wollte ich die beeindruckenden Meeresbewohner auch mal außerhalb meines Fernsehers sehen. Ein Delfinarium kam dabei nicht in Frage und leider hatte ich in den letzten Jahren immer Pech, wenn ich mit einem Boot auf dem Meer unterwegs war und nach Delfinen Ausschau hielt. Das änderte sich letztes Jahr, als ich in der Bretagne unterwegs war und zum ersten Mal in meinem Leben Delfine sah. Wow, was für ein beindruckender Moment.

Letzten Donnerstag surfte ich mal wieder durchs Internet. Ein Newsletter spülte mich auf whales.org. Dort lese ich häufer über den Schutz der Wale. Und plötzlich packte mich eine spontane Entscheidung: Ich will Walpate werden.

Zwei Walpatenschaften sind dort aktuell zu vergeben. Ich informierte mich sehr knapp und entschied mich spontan für die Waldame Uma. Sie hat bereits fünf Nachkommen geboren und ist, wie ich kurze Zeit später erfahre, und jetzt kommt die gute Nachricht: erneut trächtig. Yeah. Wie toll!

Mit einem kleinen monatlichen Betrag unterstütze ich nun die Forschungsprojekte des Orcalabs von Dr. Paul Spong. Die Orcadame Uma hält sich aktuell in British Columbia vor der Vancouver Island auf. Genau dort wurde auch festgestellt, dass sie erneut Nachwuchs erwartet.

Uma_Current_c_Jared_Towers© Jared Towers

 

Uma_c_Jared-Towers© Jared Towers

 

Meine Spende ist eine superkleine Investition für mich und global gesehen keine große Hilfe für den Schutz der Wale. Aber die Tatsache, dass ich einen kleinen Beitrag leisten und sinnvolles tun kann, hat mich in den letzten Tagen mit unbändiger Glücklichkeit erfüllt.

Und vielleicht, ja nur vielleicht ist 2017 ja das Jahr, in dem ich auch mal einen Orca in der Natur sehen kann. Vielleicht sogar „meinen“ Orca?

Ein Whale Watching auf Vancouver Island hat Inka schon mal gemacht. Klick dort unbedingt mal rein. Die Erlebnisse und die Bilder sind der reine Wahnsinn.

 

Quellen für die o.g. Zahlen:

http://blog.daydreamer-kev.de/2014/05/die-welt-in-60-sekunden.html
http://www.giga.de/extra/die-welt-der-infografiken/news/15-dinge-die-in-jeder-minute-passieren/

Autor

Ich bin Steven, 27 Jahre alt und der Autor dieses Blogs über Reisen, Natur und Nachhaltigkeit. Schön, dass du hier bist. Projektvorschläge, interessante Themen oder Kritik nutze gerne die Kommentarfunktion oder verbinde dich mit mir auf Facebook oder Twitter.

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