Früher habe ich mir immer gewünscht auf der ganzen Welt Freunde zu haben. Ohne, dass ich aktiv etwas dafür getan habe, habe ich heutzutage manchmal das Gefühl, dass dieser Wunsch Realität geworden ist.

Schon bei der Planung unseres elektrischen Roadtrips durch Norwegen war mir klar, dass wir unbedingt einen Stopp bei meinem Kumpel Timo einlegen sollten. Der sympathische Ostfriese hat sich vor fast eineinhalb Jahren im ruhigen Stongfjorden (Link zu Google Maps) niedergelassen. Nach turbulenten Reisejahren auf jedem unserer Kontinente, einer Atlantiküberquerung und vielen Reisen nach Norwegen entschied sich Timo dazu in Norwegen Fuß zu fassen.

Warum lässt sich jemand, der so unfassbar viele Orte auf der Welt gesehen hat, in einem beschaulichen 200-Einwohner-Drof nieder? Diese Frage dominierte unsere gesamte Anreise nach Norwegen. Nachdem wir den ersten Fjord gesehen hatten, den Preikestolen erklommen hatten, ein Gespür für die unfassbaren Naturgewalten entwickelt hatten, die Norwegen seine Ecken und Kanten verliehen haben, wurde es mir klar.

Norwegen verbindet Timos Liebe für das Meer, das Segeln und die Berge. Er kann an einem und dem selben Tag mit seinem Boot auf das Meer hinaus paddeln und am Nachmittag in die Berge zum Klettern und Wandern verschwinden.

Timo ist einer der erfahrensten Blogger, die ich kenne. Damals begann er über einen E-Mail-Verteiler Familie und Freunde über seine Abenteuer zu informieren. Als ihm das ständige Aktualisieren des Verteilers zu aufwendig wurde und einige Bekannte sich beschwerten, startete Timo seinen eigenen Blog.

Bruderleichtfuss.com ist heute alles andere als ein gewöhnlicher Reiseblog. Bruderleichtfuss.com lebt von Timos Abenteuern und seinem Charakter. Reisende finden dort alles was sie über Norwegen wissen müssen. Außerdem informiert Timo u.a. über das Mitsegeln, seine Atlantiküberquerung und das Trampen.

Stongfjorden

 

Wer Lust hat Timo mal in Stongfjorden zu besuchen, der sollte bei einer der Fjordchallenges mitmachen. Die Fjordchallenges sind nicht anderes als von Timo organisierte Reisen nach Stongfjorden. Lediglich um die Anreise musst du dich selbst kümmern. Alles andere organisiert Timo für dich. Von der Unterkunft bis zu den Geschichten am Lagerfeuer kannst du dich auf den Outdoorfan komplett verlassen. Und bei dieser Gelegenheit kannst du es wie ich handhaben und ihn alles über Norwegen fragen, was du schon immer wissen wolltest. Er wird dich nicht enttäuschen.

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Unterwegs in Norwegen waren wir übrigens mit einem Hyundai IONIQ. Das Auto hat eine Reichweite von etwa 200 bis 250 Kilometer. Wir haben es bei
Strominator in Leipzig gemietet. Der IONIQ kostet bei Strominator 30 Euro pro Tag und ab 1.200 Kilometern 25 Cent je Kilometer. An den Kosten beteiligte sich der norwegische Tourismusverband. Mit kostenlosem Laden in Deutschland und Dänemark unterstützte Plugsurfing den elektrischen Roadtrip. Das Unternehmen hat 50.000 Ladestationen unter Vertrag und vereinfacht so den Ladeprozess. Leider befinden sich von den 50.000 Ladestationen nur 16 in Norwegen.

Autor

Ich bin Steven, 28 Jahre alt und der Autor dieses Blogs über Reisen, Natur und Nachhaltigkeit. Schön, dass du hier bist. Projektvorschläge, interessante Themen oder Kritik nutze gerne die Kommentarfunktion oder verbinde dich mit mir auf Facebook oder Twitter.

2 Kommentare

  1. Gerade zufällig auf deinen Blog gestoßen. Und finde die Geschichte von Timo sehr interessant.
    In Norwegen war ich persönlich noch nie aber steht defintiv auch auf der Liste!

    Liebe Grüße aus Bali

    Lisa

  2. Pingback: Urlaub mit dem Elektroauto in Norwegen | re:BLOG

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